Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine e.V.

Kompetenz in 25 Stadtteilen

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Spendenaktion der Bürgervereine und der AKB


Der Vorstand der AKB hat in seiner Novembersitzung zusammen mit den Bürgervereinen beschlossen, eine konzertierte Spendenaktion zu starten.

Motto: „Im Corona-Jahr ein kleines Licht der Hoffnung in die Welt tragen“

Dabei sind etwa 21.000 € zusammen gekommen, die von der AKB und den Bürgervereinen gespendet wurden.

Die AKB hat je 750 € an

zusammen also 3.000 € gespendet.

Die Bürgervereine haben jeweils Organisationen des kulturellen und sozialen Bereichs überwiegend in ihren Stadtteilen ausgewählt. Dabei wurden unterschiedliche Institutionen bedacht wie:

Die Bürgervereine haben zusammen 18.000 € gespendet.

Die Spenden der AKB wurden im Dezember vom Vorsitzenden Dr. Helmut Rempp und seinem Stellvertreter Herbert Müller überreicht und in Bildern festgehalten.


Prof. Müller-Brachmann, Vorsitzender der Singschule „Cantus Juvenum“ nahm den Scheck in Empfang.

Für die Bahnhofsmission freute sich die Leiterin Susanne Daferner über die Spende.

Frau Admira Knoll nahm die Spende für den „Förderverein zur Unterstützung der onkologischen Abteilung der Kinderklinik Karlsruhe e.V.“ entgegen.

Gut angekommen ist die finanzielle Unterstützung auch bei der „Karlsruher Vesperkirche“, Pfarrerin Lara Pflaumbaum nahm den Scheck entgegen.

Vollversammlung der Karlsruher Bürgervereine in Zeiten der Corona-Pandemie


Am Mittwoch, 18. November 2020 traf sich der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine e.V. (AKB) mit den Karlsruher Bürgervereinen im Canisiushaus zu ihrer Herbstvollversammlung.

Entsprechend der Corona-Verordnung konnten alle Hygiene-Maßnahmen peinlichst genau eingehalten werden. Damit einher ging auch eine deutliche Verkürzung der Veranstaltung auf 1 ½ h mit mittiger Lüftungspause und führte zur kürzesten Vollversammlung aller Zeiten. Nicht notwendige Punkte wurden gestrichen. Im Geschäftsbericht des AKB-Vorstands wurden die unterschiedlichsten Punkte angesprochen, bei den größeren Vorgaben Themen wie z.B. Kleingartenentwicklungsplan, Quartiersmanagement, Querspange im Westen oder Ausbaustrecke der Deutschen Bahn zwischen Mannheim und Karlsruhe.

Daneben war die reguläre Wahl des AKB-Vorstands nach 3-jähriger Amtszeit Hauptpunkt des Abends. Einstimmig wurde Dr. Helmut Rempp als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft bestätigt. Er sprach der Versammlung den Dank für das ihm entgegengebrachte Vertrauen aus. Ein Ausblick auf die zukünftige Arbeit war bereits in der Vorstellung des Geschäftsberichts enthalten. Der langjährige Stellvertreter Jürgen Sickinger schied krankheitsbedingt bereits im Oktober aus. Als Nachfolger wurde das langjährige Vorstandsmitglied Herbert Müller gewählt. Jürgen Gröbel bleibt Schriftführer, neue Schatzmeisterin ist Karin Armbruster, Vorsitzende des Bürgervereins Grünwinkel. Als Beisitzer wurden gewählt (in alphabetischer Reihenfolge): Rolf Apell, Katharina Dümmel, Joachim Hornuff, Reimund Horzel, Marlies Pirlich und Dr. Harald Ringler.

Im weiteren Verlauf der Versammlung nahmen die anwesenden Vertreter der Bürgervereine die Gelegenheit wahr, über wichtige Probleme und Vorhaben in ihren Stadtteilen zu berichten. Einmal mehr waren Sauberkeit, aber auch mangelnde Kommunikation mit der Stadtverwaltung die wichtigsten Themen. Ebenso wurden die stadtteileigenen Bürgerhefte und Versicherungsfragen diskutiert.

Trauer

um

Jürgen Sickinger

Vorstandssitzung mal anders.

Auch in Zeiten der Corona-Pandemie arbeitet der Vorstand der AKB.

Dank der Technik konnte man die Vorstandssitzung am 03.03.2021 virtuell über die Internetplattform „Jitsi“ abhalten. Bereits im Januar trafen wir uns virtuell.

Alle Vorstandsmitglieder waren zugeschaltet, selbst Reimund Horzel nahm daran teil, obwohl er sich z.Z. zur Kur in Triberg befindet. Bei einer Präsenzveranstaltung hätte er gefehlt.

Somit hat auch diese Art der Veranstaltung ihre Vorteile.

Wann wir wieder zum normalen Ablauf kommen können, steht leider noch nicht fest.

Zunächst haben wir leider auch die Vollversammlung, die immer im März stattfindet, wegen der Pandemie auf einen noch nicht festgelegten Termin verschieben müssen.

Karlsruhe, November 2020


Querspange 2. Rheinbrücke – B36

Gemeinsame Erklärung der Bürgervereine und des Ortschaftsrates Neureut

zum B-36-Anschluss im Zusammenhang mit der Verwirklichung der zweiten Rheinbrücke, Umsetzung der Nordvariante und Forderung eines überregionalen Verkehrskonzeptes


Gemeinsam mit dem Ortschaftsrat Neureut haben die fünf Bürgervereine der Stadtteile des Nordwestens, die von der Querspange 2. Rheinbrücke – B36 zukünftig betroffen sein werden, eine Erklärung an den Herrn OB Dr. Frank Mentrup und an den Gemeinderat gerichtet mit der Bitte, diese Erklärung dem Regierungspräsidium Karlsruhe als Vorhabenträger zukommen zu lassen.

Bei den fünf Bürgervereinen handelt es sich um die Bürgervereine in  Knielingen, Nordweststadt, Nordstadt, Neureut-Heide und Neureut-Kirchfeld. Koordinierend für diese gemeinsame Aktion war die AKB.

Wesentlichste Forderung ist bei der Variantenauswahl für die Querspange zum Vorteil aller betroffenen Stadtteile die Variante 2, die Nordvariante (am nächsten zur MIRO liegend) auszuwählen.

Dieses Verkehrsprojekt sollte aber nicht nur isoliert betrachtet und geplant, sondern mit einer umfassenden Verkehrsanalyse in ein überregionales Verkehrskonzept eingebettet werden.

AKB/Rempp          16.4.2021


Karlsruhe, im April 2021


Bahntrasse Mannheim – Karlsruhe


Neu- und Ausbau der Verbindung zwischen Mannheim und Karlsruhe


Bei der europäischen Planung des Ausbaus des Schienengüterverkehrs Rotterdam – Genua gibt es „nur“ noch den Lückenschluss Mannheim – Karlsruhe zu planen.

Nach verschiedenen Anläufen in den letzten Jahren hat die Deutsche Bahn mit der digitalen Auftaktveranstaltung am 12.11.2020 den Startschuss  für den öffentlichen Beteiligungsprozess gegeben.

Ein Element der Öffentlichkeitsbeteiligung ist das Dialogforum, in dem  neben der Deutschen Bahn zahlreiche vom Projekt betroffene Organisationen teilnehmen, darunter auch die AKB. Zwischenzeitlich haben 2021 bereits 2 Dialogforen und 1 Workshop (alle Veranstaltungen virtuell) zur Vertiefung stattgefunden.


Über die Streckenführung soll in einem umfassenden Planungsverfahren transparent entschieden werden. In einem Suchraum, der vom Rand des Pfälzer Waldes bis zum Kraichgau reicht, wurde bisher eine Widerstandsanalyse durchgeführt, anhand derer Grobkorridore ermittelt wurden. Daraus sollen im nächsten Schritt mögliche Trassenkorridore und erste Linienentwürfe bis Mitte des Jahres entwickelt werden.





Alle sachdienliche Information, Präsentationen, Protokolle, Ergebnisse und jeweils eine Presseinformation sind zu finden unter

https://www.mannheim-karlsruhe.de/

speziell dort bei „Dialog/Dialogforum&Workshops“.

Die Auftaktveranstaltung kann als Video jederzeit angeschaut werden:

https://www.mannheim-karlsruhe.de/oeffentliche-veranstaltungen

Raumwiderstände und Grobkorridore, Quelle: DB Netze

Flyer_Polder_RP.pdf

Quelle: Flyer des Regierungspräsidiums Karlsruhe, Abteilung 5, Referat 53.1


Zum Download anklicken

Neues zum Polder Bellenkopf/Rappenwört

Ursprung ist der Vertrag von 1982 zwischen Deutschland und Frankreich zum Integrierten Rheinprogramm (IRP).

Hochwasser am Oberrhein können durch Polder, Dammrückverlegungen, Wehre und den Sonderbetrieb der Rheinkraftwerke zurückgehalten werden.

Zum Polder Bellenkopf/Rappenwört kam es, nachdem ein geplanter, großer Rückhalteraum bei Rhein-km 220,500 im Bereich Neuenburg mit einem Volumen 53 Mio. m³ wegen zu großer Einstauhöhen nicht realisierbar war, wie eine Umweltverträglichkeitsprüfung ergab.

Als Ersatz sollen 9 kleinere Rückhalteräume gebaut werden. Dazu zählt der Polder Bellenkopf/Rappenwört mit 14 Mio m³ und 510 ha, mit damals kalkulierten 230 Mio. €. Mittlerweile bewegen wir uns auf 1 Milliarde € zu.

Im Juli 1982 wurde ein Bedarf von 126 Mio. m³ Retionsionsvolumen berechnet. Jetzt, mit den 9 neuen Rückräumen, sind es 164,2 Mio. m³. Das heißt aber auch 1982 waren es 3.305 ha, jetzt ist es eine doppelt so große Fläche nämlich 7.007 ha.

Betriebsbereit sind bis heute: das Kulturwehr Breisach ( 9,5 Mio. m³ ), Polder Altenheim (17,6 Mio. m³), Kulturwehr Kehl (37 Mio. m³) und der Polder Söllingen/Greffern (12 Mio. m³).


Was ist für Daxlanden/Karlsruhe wichtig:


1)      Höherlegung Hermann-Schneider Allee, Eindeichung mit Spundwänden des Rheinpark Rappenwört (Bad, Bootshäuser) und Umschließung Naturschutzzentrum.

         Auf eine Höherlegung der Hermann - Schneider - Allee kann verzichtet werden, wenn die Ökologischen Flutungen bei 2 500 m³ abgebrochen werden. Dabei sind 70 Prozent des Polders mit Wasser gefüllt. Der Stadt Karlsruhe hat die Höherlegung lange Bauchschmerzen bereitet aber schließlich hat man sie hingenommen, weil der Vorhabenträger immer behauptet hat, dass es keine andere Lösung gibt. Kreative Lösungen wurden nicht untersucht. Argument war auch, dass die Straßenbahn keine Betriebsgenehmigung erhält.


2)      Hochwasserdamm XXV (Rappenwört - Neuburgweier) wird als Trenndamm eingesetzt. Während der Damm XXVI , die Funktion des Hauptdamms einnimmt. Dieser verläuft von Eingang der Ortschaft Neuburgweier - Altrheinbrücke zur Hafeneinfahrt. Durch Einsetzen einer Spundwand-Variante in den Damm XXV kann bis zu 10 ha weniger Rodung erreicht werden. Der Dammgrünverlust würde sich ebenfalls bei  10 ha bewegen. Die Bauzeitverkürzung beträgt 2 Jahre. Diese Variante ist in Bayern gängige Praxis, sie wurde aber im Planfeststellungsbeschluss nicht hinreichend geprüft.

 

Daher hat die Stadt Rheinstetten gegen den Planfeststellungsbeschluss, erlassen am 23. Dezember 2020 (883 Seiten ohne Anlagen), am 10. März 2021 eine Klage beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingereicht. Auslegungsende war der 15. Februar 2021 und die Klagebegründungsfrist endete am 19. Mai 2021.

Die Stadt Rheinstetten sieht erhebliche Mängel in der Planfeststellung des Polders. Ebenso klagt auch die Bürgerinitiative Rheinstetten gegen den Beschluss.


Rechtsanwalt Dr. Rico Faller formuliert:

Im Rechtsstaat kann auf einen rationalen Umgang mit Annahmen und Prognosen nicht verzichtet werden.

Im Umweltrecht müssen sich Maßnahmen daran messen lassen, was sie tatsächlich bewirken, und nicht daran, ob sie ein gutes Gefühl verschaffen.

R. H.