Arbeitsgemeinschaft Karlsruher Bürgervereine e.V.

Kompetenz der 25 Bürgervereine in den Karlsruher Stadtteilen

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Karlsruhe: Stadtzeitung, Ausgabe vom 7. Januar 2022

Neubauvorhaben der Bahn: Es bleiben noch zwei Varianten

Tunnellösungen gefordert

Mehr Verkehr auf die klimafreundliche Schiene verlagern – diese Forderung dürfte allgemein kaum für Diskussionen sorgen. Doch wenn es an die konkrete Umsetzung geht, bedeutet das zumeist einen langwierigen Prozess. Mitten in einem solchen befindet sich die Region beim Projekt Neu- und Ausbaustrecke Mannheim – Karlsruhe.

Nachdem die Bahn in einer vorbereitenden Planungsraumanalyse Linienkorridore ermittelt hatte, folgt nun die vertiefende Untersuchung der in Frage kommenden Linienvarianten. Für den Knotenpunkt Karlsruhe hat sich indessen die Zahl dieser Varianten im Grunde auf zwei reduziert, eine Ost- und eine Westvariante. Da ein weiterer Ausbau der vorhandenen Bahnlinien nicht möglich ist, müssen die zusätzlichen Gleise, welche für eine Kapazitätserhöhung auf der europäischen Magistrale Rotterdam – Genua erforderlich sind, als Neubaustrecke durch die Fächerstadt geführt werden. Die Ostvariante sieht eine oberirdische Führung der Trasse parallel zur Autobahn A5 bis in den Haupt- und Güterbahnhof vor.

Mittels einer Querspange in Höhe des Pfinzentlastungskanals könnte zusätzlich der Bahnhof Durlach für den Personen-Fernverkehrs angeschlossen werden. Die Westvariante wiederum käme nicht ohne eine umfangreiche Tunnel-Lösung aus. Hierbei würden die neuen Gleise entweder aus Richtung Norden kommend bei Neureut oder aus Richtung Westen schon bei Wörth in den Untergrund abtauchen, um südlich von Karlsruhe wieder zum Vorschein zu kommen. Hierbei wäre der Hauptbahnhof allerdings abgehängt, so dass diese Trasse für den Personen-Fernverkehr eher ungeeignet erscheint. Eine linksrheinische Variante über französisches Territorium, wie sie der Regionalverband Mittlerer Oberrhein „aufgrund der europäischen Dimension des Vorhabens“ fordert, ist in den Planungen der Bahn nicht berücksichtigt.

Für die Stadt Karlsruhe müsse es daher, so verdeutlichter Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup in einem Gespräch mit Vertretern der Bürgervereine, „um eine leistungsfähige Strecke mit möglichst wenig Konfliktpotenzial gehen“. Dieser Einschätzung folgte der Hauptausschuss des Gemeinderats noch im Dezember mit einer einhelligen Zustimmung zu den Positionen der Stadt Karlsruhe. Man müsse „mit einer Sprache sprechen“, bekräftigten Parsa Marvi (SPD) und Thomas Hock (FDP). Demnach fordert die Stadt unter anderem von der Bahn eine gesonderte Knotenpunkt-Betrachtung, wie sie bereits für Mannheim angestoßen wurde. Des Weiteren müsse eine Trassenführung in Richtung Durmersheim ebenso in die Planungen einbezogen werden wie die Prüfung von Tunnellösungen auch für oberirdisch mögliche Trassenverläufe.

Nach Einschätzung von Tilmann Pfannkuch (CDU) sei auch „die Ostvariante oberirdisch nicht darstellbar“. Der Forderung der Bürgervereine nach einem optimierten und nach Möglichkeit über den gesetzlichen Rahmen hinausgehenden Lärmschutz schließt sich die Stadt an. In das weitere Vorgehen sollen nun neben den Bürgervereinen und dem Regionalverband auch die Bundestagsabgeordneten und die Landesregierung einbezogen werden. Zudem wird die Einrichtung einer Online-Plattform zum Informationsaustausch geprüft. -eck-


DISKUSSION UM VARIANTEN: Weil die Nord-Süd-Achse, wie hier bei Hagsfeld, nicht noch weiter ausgebaut werden kann, plant die Deutsche Bahn eine Neubaustrecke durch Karlsruhe. Foto: Enderle


Auf diese möglichen Linienkorridore konzentrieren sich im Raum Karlsruhe die Planungen für eine neue Eisenbahnstrecke. Violett eingefärbt sind Tunnelstrecken. Grafik: smarttrass / DB Netze


BNN - 02.02.2022

Fahrkarten.pdf

Unser Positionspapier an die Herren Dr. Mentrup und Dr. Pischon,

zum Download anklicken

BNN 11.10.2023


Den ganzen Artikel gibt es hier: URL: https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/wucher-abzocke-karlsruher-machen-arger-ueber-wertstoffsammlung-luft


Bericht BNN 27.02.2024 Besichtigung historische Baustellen.pdf

BNN 27.02.2024

Bürgergemeinschaft Durlach und Aue organisiert Architekturführung zu historischen Gebäuden

Bericht BNN 05.03.2024.pdfBNN 05.03.2024

Die Bürgergemeinschaft Durlach und Aue besucht die Durlacher Tafel.

BNN_2024-04-10.pdfIm Februar 2024 ist die AKB nach einstimmigem Beschluss dem Karlsruher Bündnis für Demokratie und Menschenrechte beigetreten, das von über 40 Organistionen unterstützt wird. Mit Klick auf das Bild finden Sie den BNN Artikel dazu vom 10.04.2024

 

Die Ziele und Bündnispartner finden Sie unter dem Menüpunkt „Aktuelles“

Podium_Süd_BNN_27042024.pdf

Die AKB hat den zur Gemeindratswahl kandidierenden Parteien Fragen zur Stadtpolitik gestellt. Die Veranstaltung der südlichen Stadtteile wurde im BNN Artikel vom 27.04.2024 erwähnt. Artikel gibt es nach Klick auf das Bild zu lesen.

Podium_Ost_BNN_10052024.pdf

Die AKB hat den zur Gemeindratswahl kandidierenden Parteien Fragen zur Stadtpolitik gestellt. Die Veranstaltung der östlichen Stadtteile wurde im BNN Artikel vom 10.05.2024 erwähnt. Artikel gibt es nach Klick auf das Bild zu lesen.


BNN_2024-06-03_Polder.pdf

Dieser Frage geht auch die AKB nach, die sich von Anbeginn aktiv am Entscheidungsprozess zum Polder Bellenkopf beteiligt. Klick auf die Überschrift öffnet den BNN Artikel vom 03.06.2024 zu diesem Thema.

BNN_2024-06-12.pdf

Die Volkswohnung feierte Richtfest für neue Wohnungen in Rintheim. Mit dabei der Vorsitzende des Bürgerverein Rintheim, Helmut Rempp.

Den dazugehörigen Bericht in den BNN vom 12.06.2024 gibt es nach einem Klick auf das Bild.

BNN_2024-06-27_TSK.pdf

Die Probleme bei der Wertstoffsammlung reissen nicht ab. Überall im Stadtgebiet werdenTonnen trotz ordnungsgemäßer Beritstellung nicht geleert. Deshalb war die Problematik auch Thema beim Kleinen Kooperationsgespräch des Vorstandes der AKB mit den betreffenden Dezernatsleitern und Amtsleitern.

Den BNN Artikel vom 27.06.2024 finden Sie durch Klick auf das Bild.


BNN_2024-07-02_SophienstraßeNeu.pdfAm 02.07.2024 berichtete die BNN über den Verkehrsversuch in der Sophienstrasse. Hier wird ein kleiner Bereich vorübergehend für den Straßenverkehr gesperrt. Der Bürgerverein Weststadt bringt sich aktiv in den Prozess ein. Artikel gibt es wie immer nach Klick auf das Bild.

BNN_2024-07-03_Putzete.pdfMit den Dreck-Weg-Wochen sorgt die Stadt Karlsruhe seit 14 Jahren nicht nur für eine saubere Stadt, sondern hilft auch die Menschen für das Thema achtlos entsorgter Müll zu sensibilisieren.


Wir freuen uns mit dem Bürgerverein Grünwinkel, der dieses Jahr in der Kategorie Vereine den 1. Platz erhalten hat. BNN Artikel vom 03.07.2024 wie immer nach Klick auf das Bild.